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# Das Filament geht zur Neige

Dieses Problem ist eines der am leichtesten zu diagnostizierenden, aber auch eines der frustrierendsten, wenn es auftritt. Es kann sein, dass man annimmt, genug Filament für einen 400-Gramm-Druck zu haben, nur um dann nach 20 Stunden ohne Material dazustehen, mit nur noch wenigen verbleibenden Schichten.

Um dieses Problem zu vermeiden, beachten Sie die folgenden Vorsichtsmaßnahmen:

### **Leere Spule wiegen**

Notieren Sie das Gewicht einer leeren Spule in Gramm vom verwendeten Filamenthersteller. Auch wenn es gewisse Abweichungen geben kann, bietet dies einen verlässlichen Ausgangspunkt. Wiegen Sie die Spule, die für den nächsten Druck vorgesehen ist, ziehen Sie das Gewicht der leeren Spule ab und schätzen Sie das verbleibende Filament. Planen Sie einen Puffer von mindestens 20 Gramm ein, um Spulentoleranzen zu berücksichtigen.

### **Bei Schichthöhe pausieren**

Wenn Sie einen Druck mit einer Spule starten, auf der nicht genug Filament für den gesamten Auftrag vorhanden ist, fügen Sie in der Slicing-Software den Befehl "Pause at Layer Height" hinzu. In Cura gehen Sie zu "Erweiterungen" > "Post-Processing" > "G-Code ändern" und fügen dann das Skript "Pause at Height" hinzu. Wählen Sie die gewünschte Schicht oder Höhe, bei der der Drucker pausieren soll, damit ein Spulenwechsel möglich ist. Diese Funktion ist besonders nützlich für große Drucke oder wenn keine volle Spule verfügbar ist. Sie kann auch verwendet werden, um die Filamentfarbe mitten in einem Druck zu wechseln.

### **Materialdichte verstehen**

Slicing-Programme schätzen den Materialverbrauch oft in Gramm, aber das kann ungenau sein, wenn das Material von den Standard-Maschineneinstellungen abweicht. Zum Beispiel basieren Schätzungen oft auf der Dichte von PLA. Wenn die Schätzung in Metern angegeben ist, kann man sie mit einer einfachen Berechnung für das jeweilige Material in Gramm umrechnen.

Sie können auch den [DIESE ](https://poly-calc-flow.polymaker.com/)praktischer Rechner, der diese Berechnung automatisch durchführt.

PolyLite PLA hat 1,19 Gramm pro Kubikzentimeter. Bei einem Filament mit 1,75 mm Durchmesser hätte ein Meter Filament ein Volumen von 2,41 Kubikzentimetern.

1 Meter PLA-Filament mit 1,75 mm würde dann 2,41 x 1,19 oder 2,8679 Gramm entsprechen. Eine 1.000-Gramm-Spule PLA sollte ungefähr 348,7 Meter enthalten.

Wenn Sie diese 2,41 Kubikzentimeter Volumen für 1,75-Filament verwenden, können Sie die folgenden Daten nutzen, um\
zu berechnen, wie viele Gramm Material Ihr Druck voraussichtlich verbraucht.

#### **Diese Zahlen gelten für Polymaker und variieren je nach Hersteller:**

* PolyLite PLA: 1,19 g/cm³ – 2,87 Gramm pro Meter (1,75-mm-Filament). 1 kg = 348,7 Meter.
* PolyLite ABS: 1,12 g/cm³ – 2,7 Gramm pro Meter (1,75-mm-Filament). 1 kg = 370,37 Meter
* PolyLite PET: 1,25 g/cm³ – 3,01 Gramm pro Meter (1,75-mm-Filament). 1 kg = 332,23 Meter
* CoPA Nylon: 1,12 g/cm³ – 2,7 Gramm pro Meter (1,75-mm-Filament). 1 kg = 370,37 Meter

Für 2,85-mm-Filament verwenden Sie 6,38 Kubikzentimeter als Volumen pro Meter.

#### **Zusammenfassend:**

1,75 mm Filament = 2,41 Kubikzentimeter Volumen für 1 Meter Filament.\
2,41 x Dichte = Gramm Filament in 1 Meter Filament.\
Spulengewicht/Gramm Filament in 1 Meter Filament = Filamentlänge in Metern

***HINWEIS: Alle Hersteller haben unterschiedliche spezifische Dichten für ihre Materialien. Das bedeutet, dass Sie in Ihrem Slicer immer die Dichte des Herstellers verwenden sollten, um eine genaue Schätzung zu erhalten.***

**Einen Filament-Runout-Sensor verwenden**\
Viele 3D-Drucker verfügen inzwischen über einen Filament-Runout-Sensor, oder er kann mit einigen Firmware-Anpassungen nachgerüstet werden. Diese Sensoren sind preiswert und pausieren den Druck, wenn kein Filament mehr erkannt wird. Dadurch ist ein Spulenwechsel und die Fortsetzung des Drucks möglich, wodurch das Risiko fehlerhafter Drucke aufgrund von Filamentmangel verringert wird.

## Zusammenfassung der Möglichkeiten, kein Filament zu verlieren

* Wiegen Sie die Spule vor dem Start eines Drucks.
* Fügen Sie auf einer bestimmten Schichthöhe eine Pause hinzu, damit bei niedrigem Spulenbestand ein Filamentwechsel möglich ist.
* Berechnen Sie den geschätzten Filamentbedarf anhand der Dichte des verwendeten Materials.
* Verwenden Sie einen Filament-Runout-Sensor, um Drucke automatisch zu pausieren, wenn das Filament ausgeht.

{% embed url="<https://www.youtube.com/shorts/VlCyRilviSo>" %}


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# Agent Instructions
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```

`ask` is the immediate question: it should be specific, self-contained, and written in natural language.
`goal` is optional and describes the broader end goal you are ultimately trying to accomplish on behalf of the user. GitBook uses it to tailor the answer towards what is most useful for that goal.

The response will contain a direct answer to the question and relevant excerpts and sources from the documentation.

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